Ein fremdes Auto in Ihrer Garage

Veröffentlicht am 18.01.2019 in Ortsverein

Potentielle Blüh &Ökofläche am Bocklradweg

Nachfolgender Artikel aus der letzten Ausgabe unserer OV Zeitung "Kontakt"  führte zu einer lebhaften Diskussion in der öffentlichen Marktgemeinderatssitzung am 17.01.2019.

Siehe Presse Bericht der Neue Tag Ausgabe 20.01.2019 "Das ist fast schon Rufmord"

Ein fremdes Auto in ihrer Garage???                       

Wie würden Sie reagieren, wenn ihr Nachbar einfach sein Auto in ihrer Garage oder auf ihrem Grund abstellt??? Eine Frechheit!? - eine Unverschämtheit!? - eine Missachtung meines Eigentums!?

                

Wie würden Sie reagieren, wenn ihr Nachbar einfach sein Auto in ihrer Garage oder auf ihrem Grund abstellt??? Eine Frechheit!? - eine Unverschämtheit!? - eine Missachtung meines Eigentums!?

O.k. - Vergleiche hinken! Aber im Prinzip findet diese Vorgehensweise seit vielen Jahren auf den Flächen und Grundstücken unserer Gemeinde statt – also auf dem Grundeigentum der allen Flosser Bürgerinnen und Bürgern gehört. Manche Landwirte (nicht alle!) halten sich beim Bewirtschaften ihrer Felder nicht an die Grundstücksgrenzen, lassen Wege einfach verschwinden, um z. B. Felder zusammenlegen zu können und benutzen Flächen des Marktes Floß, für ihren Feldbau. Sie machen Profit auf fremdem Grund und Eigentum. Ohne zu fragen! Ohne Genehmigung! Ohne eine Pacht zu entrichten!

Durch den Bund Naturschutz,Ortsgruppe Floß, aufmerksam gemacht, reagierte der Marktgemeinderat (einstimmig!) schon im Juli 2017 mit einem Anschreiben an alle Landwirte: Nach der Ernte müssen die Grenzen eingehalten werden! Reaktionen darauf – Fehlanzeige! Nur vereinzelt wurde mit der Verwaltung Kontakt aufgenommen, um nach einer „Lösung“ zu suchen.

Im Gegenteil: Der Bürgermeister hat einen Landwirt, der ca. 500 Quadratmeter Fläche des Marktes am Bocklradweg seit Jahren illegal bewirtschaftet, gebeten, dieses Frühjahr sein Kartoffelfeld nicht wieder auf den Gemeindegrund auszudehnen. Die Kartoffeln hat dieser Landwirt dann auf unserem Grund nicht angebaut – aber dann halt Braugerste. Eine Frechheit? - eine Unverschämtheit? - eine Missachtung unseres Eigentums? Beantworten Sie, liebe Leser, bitte selbst diese Frage!

Die Fakten, die diesen Sommer das Insektensterben (v.a. auch Bienensterben) und den damit zusammenhängenden Rückgang der Vogelpopulationen drastisch belegten, haben viele Bürgerinnen und Bürger aufgeschreckt! Wir brauchen dringend Flächen, die einen Lebensraum für diese bedrohten Tierarten zur Verfügung stellen! Unser Ökosystem ist in Gefahr!

Die SPD-Fraktion fordert deshalb:

  • Kontrolle der gemeindeeigenen Flächen und Grenzen durch die Verwaltung
  • polizeiliche Anzeige bei weiterhin festgestellten Verstößen
  • keine weiteren Pachtverhältnisse zwischen der Gemeinde und Landwirten, die sich nicht an ihre Grundstücksgrenzen halten

Unsere Anliegen und Ziele sind ökologisch wertvolle Flächen auf gemeindeeigenen Grundstücken zu schaffen, die bedrohten Tierarten zur Verfügung stehen. Damit wollen wir – wie inzwischen andere Gemeinden auch – einen Beitrag für den Erhalt unserer „MIT“-Welt leisten. Nur zusammen „MIT“ unserer Welt können wir unsere Existenzgrundlage auch für unsere Kinder und Enkelkinder sichern! Das betrifft natürlich auch die Existenzgrundlage der Landwirtschaft!

von Markus Staschewski

 
 

Europaabgeordneter Ismail Ertug

MdB Uli Grötsch

MdL Annette Karl

Bezirksrätin Brigitte Scharf

Unsere Marktratsfraktion


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