Wahlprogramm von CDU/CSU: Unseriös, ungerecht und unverantwortlich

Veröffentlicht am 03.07.2017 in Wahlen

Nach langem Streit zwischen der CDU-Vorsitzenden Merkel und CSU-Chef Seehofer hat die Union ihr Wahlprogramm beschlossen. „Ein mutloses Programm ohne Idee für die Zukunft“, kommentierte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Es sei unseriös, ungerecht und unverantwortlich.

Zentrale Unterschiede zwischen SPD und CDU & CSU im Überblick:

Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern

„Wir wollen, dass Männer und Frauen gleich viel verdienen für die gleiche Arbeit. Wir wollen, dass gut bezahlte, tarifgebundene und unbefristete Arbeitsverhältnisse wieder zur Normalität werden. Wir wollen einen Pakt für anständige Löhne, damit alle gut von ihrer Arbeit leben können“, sagte Malu Dreyer. 

Die Union hingegen wolle nichts dagegen tun, dass Frauen noch immer im Schnitt 21 Prozent weniger verdienen als Männer. „Die Union weigert sich, Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt durchzusetzen“, so Schulz.

Gesundheit

Die SPD will, dass Arbeitgeber sich wieder genauso stark wie Arbeitnehmer am Gesundheitssystem beteiligen. Das ist gerecht und entlastet die Versicherten um 5 Milliarden Euro pro Jahr. „Die Union will nichts gegen die Zwei-Klassen-Medizin tun und belastet die Arbeitnehmer weiter einseitig“, kritisierte Schulz.

Rente

Die SPD halte die Beiträge und das Rentenniveau stabil, sagte der Kanzlerkandidat zum Rentenkonzept. Die Union hingegen sieht keinen Handlungsbedarf. Das laufe darauf hinaus, dass die jetzt arbeitenden Menschen viel einbezahlen, lange Arbeiten und eine geringe Rente bekommen. „Die Union will nichts gegen Altersarmut tun“, unterstrich Schulz.

Bildung

Die SPD will die Bildung gebührenfrei machen – von der Kita über die Ausbildung und das Erststudium bis zum Master und zur Meisterprüfung. Und in Bildung und Infrastruktur investieren. „CDU/CSU haben keinen Plan gegen bröckelnde Schulfassaden“, sagte Dreyer. Merkels Union fange stattdessen an, wieder Studiengebühren einzuführen.

Familie

Von den Vorschlägen der Union zur Familienpolitik profitieren vor allem Menschen, die finanziell besser gestellt sind. Die SPD hingegen will alle Familien unterstützen. Mit der Familienarbeitszeit können sich Eltern die Aufgaben in Familie und Beruf besser aufteilen und werden dabei vom Staat finanziell unterstützt. „Durch unseren Familientarif mit Kinderbonus fördern wir Familien mit Kindern – unabhängig vom Trauschein“, sagte Dreyer.

Unser Regierungsprogramm 

Quelle: spd.de

 
 

Homepage SPD Unterbezirk WEN-NEW-TIR

Europaabgeordneter Ismail Ertug

MdB Uli Grötsch

MdL Annette Karl

Bezirksrätin Brigitte Scharf

Unsere Marktratsfraktion


22.01.2021 09:49 Heil nimmt Arbeitgeber in die Pflicht
Mehr Homeoffice und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzt Arbeitsminister Hubertus Heil auf mehr Homeoffice und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. Arbeitgeber müssen Homeoffice überall dort möglich machen, wo es die Tätigkeiten zulassen. Dadurch sollen Kontakte am Arbeitsort, aber auch auf dem Weg zur Arbeit reduziert werden. weiterlesen auf

22.01.2021 09:05 Achim Post zu Grenzschließungen
Jetzt braucht es europäisches Teamplay Anstatt unseren europäischen Partnern mit Grenzkontrollen zu drohen, muss Kanzlerin Merkel beim Gipfel heute mit aller Kraft für mehr europäische Koordinierung in der Pandemiebekämpfung werben. „Anstatt unseren europäischen Partnern mit Grenzkontrollen zu drohen, muss Kanzlerin Merkel beim Gipfel heute mit aller Kraft für mehr europäische Koordinierung in der Pandemiebekämpfung werben.

20.01.2021 18:57 SPD fordert Freispruch für Gönül Örs
Beim morgigen Prozess in der Türkei wird erneut über den Fall der Kölnerin Gönül Örs verhandelt. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Freilassung der politischen Gefangenen. „Die Kölnerin Gönül Örs muss morgen freigesprochen werden. Fast zwei Jahre steckt sie nun in der Türkei fest. Sie wurde im Mai 2019 festgenommen, als sie ihrer inhaftierten Mutter Hozan Canê

20.01.2021 18:55 Die Verlängerung der Maßnahmen ist richtig
Die Lage ist weiterhin ernst. Die Zahlen fallen zwar leicht, wegen der Mutation bleibt die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus aber weiterhin groß. „Die Verlängerung der Maßnahmen ist richtig und wichtig. Denn die Lage ist weiterhin ernst. Die Zahlen fallen zwar leicht, wegen der Mutation bleibt die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus aber

12.01.2021 07:59 Katja Mast zur SGB II-Reform / Spiegel-Interview Hubertus Heil
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zieht die richtigen Konsequenzen aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie: Mehr Sicherheit und neues Vertrauen beim Arbeitslosengeld II. „Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zieht die richtigen Konsequenzen aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie: Mehr Sicherheit und neues Vertrauen beim Arbeitslosengeld II. Die letzten Monate haben gezeigt: Auf den Sozialstaat ist Verlass, aber er muss

Ein Service von info.websozis.de

Adminzugang

Adminzugang