SPD-Frauen kein Unterhaltungsverein

Veröffentlicht am 24.05.2007 in Arbeitsgemeinschaften

Johanna Kraus aus Weiherhammer neue Kreischefin - Mit der Quote noch eine Zeit lang leben

Mit einer neuen Führungsspitze geht der Kreisverband Neustadt der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in die Zukunft. "Ich werde mich bemühen, den Weg fortzusetzen, den meine beiden Vorgängerinnen vorgezeichnet haben. Und dafür haben wir heute auch ein gutes Team gewählt", sagte die neue Vorsitzende Johanna Kraus.

Der 53-Jährigen aus Weiherhammer steht die Waidhauserin Monika Zeitler-Kals als Stellvertreterin zur Seite. Zu Beisitzerinnen wurden ebenso einstimmig SPD-Kreischefin Annette Karl aus Altenstadt, Gunthild Schroeter aus Floß, Dagmar Mittelmeier aus Vohenstrauß und Karin Rößler aus Neustadt gewählt.

Umzug nach Weiden
Nach zweieinhalb Jahren hatte sich Dagmer Schletz aus Windischeschenbach aus beruflichen Gründen und dem damit verbundenen Umzug nach Weiden nicht mehr zur Verfügung gestellt. Nicht nur der Dank von AsF-Bezirkschefin Christine Trenner aus Erbendorf galt Schletz, die zweieinhalb Jahre an der Spitze des AsF-Kreisverbands Neustadt stand. Alle Grußworte unterstrichen die zielstrebige Arbeit und umtriebige Art von Schletz, was auch ihr Tätigkeitsbericht eindrucksvoll unterstrich.

Von den Mühen der Koalitionspolitik sichtlich gezeichnet, gab Bundestagsabgeordnete Angelika Graf aus Rosenheim Einblick in die Frauen- und Familienpolitik in Berlin. "Da wachsen einem büschelweise graue Haare." Unter dem Titel "Frauenrechte sind Menschenrechte" kritisierte die Familien- und Menschenrechtspolitikerin, "dass vor allem die Union eine neue Einwanderungspolitik auf dem Rücken junger türkischer Frauen austrägt. Das ist eine Lex Türkei, nichts anderes, und es ist populistisch."

Mehr Frauenpolitik
Zur Arbeit der ersten Bundeskanzlerin Deutschlands meinte Graf: "Angela Merkel hat sich die Verhaltensweisen der Männer völlig zu eigen gemacht, das Wort Frauenpolitik habe ich aus ihren Mund noch gar nicht gehört." Die SPD selbst werde die Quote wohl noch eine Zeit lang brauchen, "aber ich warne davor zu glauben, dass Frauen automatisch eine bessere Frauenpolitik machen".

Einen aufschlussreichen Ausblick auf die zukünftige Arbeit gab Studienrätin Gunthild Schroeter ("ab Juli bin ich a. D., dann habe ich mehr Zeit für die AsF"). Sie unterstützt mit ihrem Programm die Forderung von Graf, "dass die AsF mehr Frauen- als Familienpolitik betreiben muss". Schroeter und die AsF-Frauen möchten sich vor allem einen Einblick verschaffen in das "Selbstbildnis der Frauen in der Region", denn in der Selbstwahrnehmung und dem Selbstbild der Frauen in unserem unmittelbaren Betätigungsfeld gebe es bemerkenswerte Verhaltensweisen, "die wir uns klarmachen müssen, wenn wir weiterkommen wollen mit unserer Arbeit".

Die Kommunalpolitik wollen die AsF-Frauen stärker mit Themen abdecken: "Wir sind kein Unterhaltungsverein, sondern eine Vereinigung politisch denkender Frauen." Vor allem jungen Frauen müsse man klarmachen, dass die Demokratie in Gefahr sei, weil aus dem Elternhaus in dieser elementaren Angelegenheit zu wenig komme und die Schule diese Versäumnisse nicht mehr auffangen könne.

von oberpfalznetz.de

 
 

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