Wöllershof-Größte Institutsambulanz in Bayern

Veröffentlicht am 27.08.2008 in Gesundheit

Bezirkskrankenhaus Wöllershof bezieht Familie und Angehörige in Behandlung ein - SPD-Frauen mit Landtagskandidatin Annette Karl an der Spitze zu Gast

Bezirkskrankenhaus Wöllershof bezieht Familie und Angehörige in Behandlung ein - SPD-Frauen mit Landtagskandidatin Annette Karl an der Spitze zu Gast
(ctr) Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Unterbezirk informierte sich im Bezirkskrankenhaus Wöllershof über das Schlaflabor und die weiteren Einrichtungen des Hauses. Unterbezirksvorsitzende Sybille Bayer begrüßte auch die Landtagskandidatin Annette Karl aus Altenstadt sowie die Bezirkskandidaten Brigitte Scharf aus Erbendorf und Werner Windisch aus Weiherhammer.
Ärztlicher Direktor Dr. Heribert Fleischmann erklärte, dass der frühere negative Bekanntheitsgrad des Krankenhauses als Psychiatrie und Lungenheilanstalt bereits wesentlich abgebaut worden sei. Es bedürfe aber weiterer Aufklärungsarbeit.
Laut Mediziner bietet die Klinik die Fachbereiche Alterserkrankungen, Depressionstörungen, psychosomatische Erkrankungen, Schlaflabor und die Behandlung von Alkohol- und Drogenabhängigen. Das Angebot umfasst ambulante Behandlung, Rehabilitationsabteilung für Alkohol- und Tablettenabhängige und ein Pflegeheim des Bezirks für psychisch Langzeitkranke. Der Versorgungsauftrag der Klinik beinhaltet die psychiatrische, psychosomatische und psychotherapeutische Versorgung der nördlichen Oberpfalz mit zirka 320 000 Einwohnern.
Jede Station arbeitet mit einem auf den einzelnen Patienten abgestimmtem Konzept. Die Aufnahme der Kranken gestaltet sich auch in den Stationen flexibel - von ambulant über teil- bis vollstationär. Wöllershof hat die größte Institutsambulanz in Bayern. Die niedergelassenen Ärzte weisen etwa 50 bis 60 Prozent der Patienten ein. Durch Zwangseinweisung kommen fünf Prozent der Patienten in die Klinik. Mit in die Therapie einbezogen werden auch die Familie und die Angehörigen.
Weitere Bereiche sind die Psychotherapie und die Medikamentenverabreichung. "Die Diagnose stellt sich sehr schwierig", so Dr. Fleischmann. Psychiatrie sei keine Blutuntersuchung, wo die Ergebnisse schwarz auf weiß dokumentiert werden könnten. Viel Erfahrung sei sehr wichtig, da das Krankheitsbild der Patienten existenzbedrohend für sie sein könne.

veröffentlicht auf oberpfalznetz.de 26.8.08

 
 

Homepage SPD Kreisverband Neustadt WN

Bundestagsabgeordnter Uli Grötsch

Europaabgeordneter Ismail Ertug

MdL Annette Karl

Bezirksrätin Brigitte Scharf

23.01.2022 15:13 KLAUSUR DES SPD-PRÄSIDIUMS
SICHERHEIT IM WANDEL Die SPD stärkt klar den Kurs von Bundeskanzler Olaf Scholz im Umgang mit dem russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine. Außerdem sollen Verbraucherinnen und Verbraucher wegen steigender Heizkosten entlastet werden. Und: Die Regierung macht Tempo bei einem zentralen Wahlversprechen. Bei einer Klausurtagung hat sich das SPD-Präsidium klar zum Kurs von Kanzler

22.01.2022 15:14 REGIERUNG PACKT AN
12€-MINDESTLOHN SCHON AB OKTOBER Millionen Frauen und Männer bekommen in diesem Jahr noch eine kräftige Lohnerhöhung: Ab Oktober steigt der Mindestlohn auf 12€. Den Gesetzentwurf hat Arbeitsminister Hubertus Heil bereits in die Abstimmung mit den anderen Ressorts gegeben. Ein zentrales Wahlkampfversprechen der SPD ist bereits in der Umsetzung: Die Erhöhung des Mindestlohns im ersten Regierungsjahr

18.01.2022 19:55 HAPPY BIRTHDAY! – BETRIEBSVERFASSUNGSGESETZ WIRD 50
Demokratie im Betrieb, Mitbestimmung durch die Beschäftigten, ist ein entscheidender Baustein für starke Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern – und für den Erfolg der Sozialen Marktwirtschaft. Grundlage dafür ist die große Reform des Betriebsverfassungsgesetzes von 1972. Heute vor 50 Jahren ist sie in Kraft getreten. Die Reform vom 18. Januar 1972 stärkte die Rechte der

18.01.2022 19:20 § 219A WIRD GESTRICHEN – „DAS WAR HÖCHSTE ZEIT“
Die Regierung will Frauen in Konfliktsituationen besser unterstützen. Dazu gehört auch, dass Ärztinnen und Ärzte umfassend medizinisch informieren können, wenn es um einen möglichen Schwangerschaftsabbruch geht. Die Koalition streicht darum jetzt „ein Relikt aus der Kaiserzeit“: den Paragrafen 219a. Bislang müssen Frauenärztinnen und -ärzte Strafverfolgung fürchten, wenn sie auf ihren Internetseiten darüber informieren, dass sie

18.01.2022 18:46 ARBEITS- UND SOZIALMINISTER IM INTERVIEW – VIEL AUFBRUCH MÖGLICH
Nicht nur die ökologische und wirtschaftliche, auch die soziale Erneuerung des Landes ist Aufgabe der Fortschrittsregierung. Inzwischen sei „viel mehr an Aufbruch“ als in den vergangenen Jahren möglich, sagt Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil – und auch, was das konkret für die Menschen heißt. Im Interview mit der Augsburger Allgemeinen (Samstag) skizzierte Heil, was er

Ein Service von info.websozis.de

Adminzugang

Adminzugang